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ΟΜΙΛΙΑ ΖΩΝΤΑΝΑ ΑΠΟ ΤΗΝ ΙΕΡΑ ΜΟΝΗ ΑΓΙΑΣ ΤΡΙΑΔΑΣ

ΟΜΙΛΙΑ ΣΤΗΝ ΚΑΤΕΡΙΝΗ

Τετάρτη, 21 Νοεμβρίου 2012

Wie wird der Westen wieder orthodox?


Hl. Nikolaj Velimirović, Bischof von  Ochrid


Wie wird der Westen wieder
orthodox? [1]
Laßt euch nicht beeinflussen durch das, was die Augen sehen, denn die Augen sehen die Oberfläche, nicht die Tiefe. Die Augen sehen die äußere Bekleidung des Menschen, doch nicht sein Wesen. Sie sehen den Schauspieler, nicht den Menschen. Die Augen sehen den äußeren Menschen, nicht Gott.
Nur der gesegnete Geist sieht, was das Auge nicht zu sehen vermag - die Tiefe unter der Oberfläche, das Wesen unter der äußeren Erscheinung, den Menschen hinter dem Schauspieler, Gott hinter dem Menschen. Die reifen Menschen sehen das, was sich nicht zeigt, während die Kinder nur das sehen, was sich zeigt. Die Tiefe jedwelchen Seienden ist unsichtbar. Die Tiefe und das Wesen der Dinge sind für das Sinnesorgan Auge nicht wahrnehmbar.
Doch sie sind wahrnehmbar für das innere Auge, das göttliche Auge, das Gott einem jeden von uns geschenkt hat, den Geist.  Kurz gefaßt könnte man sagen, dass das leibliche Auge Symbole und Bilder sieht, während der Geist das Wesen, die Tiefe der Dinge sieht. Er schaut auf geistige Art.
Einmal fragten die Jünger den Herrn: "Warum redest Du zu ihnen in Gleichnissen?" Und Er antwortete ihnen: "Euch wurde gewährt, die Mysterien des Himmelsreichs zu erkennen, jenen aber wurde es nicht gewährt" (s. Mt 13,10-11).
Mit den leiblichen Augen mithin sehen wir nur das Materielle. Wir sehen die äußere Erscheinung der Dinge, die Farbe, die Form, doch das Wesen und die Tiefe können wir damit nicht sehen. Aus diesem Grund spricht der Herr zu uns mit Hilfe von Gleichnissen, das heißt mit Hilfe von Symbolen, Bildern, Beschreibungen der  äußeren Gestalt der Dinge, denn dies ist die einzige Art, die unseren Augen zugänglich ist. Etwas Ähnliches geschieht im Bereich der Ernährung. Eine ist die Nahrung der Kleinkinder, eine andere jene der Erwachsenen, die feste Nahrung kauen können.
So auch sieht der unreife Mensch auf andere Art als derjenige, der reif ist, der die Mysterien des Lebens begreift, denn letzterer bemüht sich unausgesetzt darum, zu erfahren, welches die Tiefe und das Wesen der Dinge ist.
Die Gleichnisse sind für die Kinder, und Gott liebt die Kinder.
Es schön, ein Kind zu sein, und es ist natürlich für das Kind, dorthin zu gehen, wohin es seine Augen führen, denn der Blick der Kinder gleitet über die Oberfläche der Dinge. Doch unschön ist, wenn der erwachsene Mensch kindisch wird, unschön und unnatürlich.
Die westliche Welt ist kindisch geworden, und das ist unschön. Als der Westen orthodox war, sah er die Welt auf geistige Art, mit dem Geist. Doch je mehr er sich von der christlichen Wahrheit entfernte, desto mehr trübte sich sein geistiger Blick, bis dieser geistige Blick sich im zwanzigsten Jahrhundert zur Gänze verfinsterte. Nun  sind ihm nur noch die leiblichen Augen geblieben, der Sinn des Sehens. Er hat sich mit vielen und außergewöhnlichen Instrumenten ausgerüstet, um die materielle Welt besser und genauer zu sehen, die Formen, die Farben, das Zahlenmäßige, die Masse und die Entfernungen. Die westliche Welt studiert unter dem Mikroskop die Mikroben so genau, wie niemand sie je zuvor studiert hat. Er sieht durch das Teleskop die Sterne so nah,  als wären sie hier über dem Schornstein, wie sie man nie zuvor  gesehen hat.
Was allerdings das verborgene Wesen der Dinge betrifft, den verborgenen Sinn aller geschaffenen Dinge im Universum, da, meine Brüder, sind die Menschen des Westens heute blind, blinder als das islamische Arabien, blinder als Indien, das an den Gott Brahma glaubt, blinder als das buddhistische Tibet und China. Eine größere Schmach als diese hat unser Christus in den letzten zweitausend Jahren nicht erlebt - Menschen, die im Namen des Herrn getauft wurden und geistig blinder sind als die Ungetauften!
Jenen Menschen des Westens mit dem kindischen Benehmen würde der Apostel Paulus heute dasselbe sagen, was er einst zu den Galatern sagte: "O ihr unverständigen Galater! Wer hat euch behext, dass ihr der Wahrheit nicht glaubt, ihr, vor deren Augen Christus  hingezeichnet worden ist als der Gekreuzigte? Habt ihr den Heiligen Geist aus Werken des Gesetzes empfangen oder indem ihr die Verkündigung hörtet und glaubtet? Seid ihr wirklich so verständnislos? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wie endet ihr nun beim Fleisch?" (Gal 3,1-3).
Europa begann mit dem Heiligen Geist, doch jetzt lebt es mit der Materie, das heißt mit fleischlichen Gedanken, mit fleischlichen Begierden, mit materiellen Errungen-schaften. So als wäre es behext!
Der gesamte Gang Europas in unserer Zeit bewegt sich in nur zwei Dimensionen – der Breite und der Länge der Dinge. Das westliche Europa kennt weder die Tiefe noch die Höhe der Dinge, nur die Breite und die Länge kennt es, die Erde und den Boden. Ständig ringt es, um mehr Boden zu gewinnen,  Boden und nur  Boden!
Aus diesem Grund brechen Kriege aus. Ein Krieg folgt dem anderen.
Ein Horror folgt auf den anderen.
Doch Gott hat den Menschen nicht erschaffen, damit er nur nach Boden strebe. Vielmehr hat Gott den Menschen erschaffen, damit er jenes Wesen sei, das mit seinem Geist die Mysterien des Daseins ergründet und mit seinem Herzen aufsteigt zur Höhe Gottes.
Der Krieg um den Boden, um mehr Erde, ist ein Krieg gegen die Wahrheit. Der Krieg gegen die Wahrheit ist Krieg gegen die göttliche und die menschliche Natur.
Welche Enttäuschung! Bitterer als Absinth. Wieviele Menschen werden vernichtet und hingeopfert für das endliche, vergängliche, vorläufige und lügnerische Reich der Erde! Wollten die Menschen ein wenig Mühsal und Opfer erdulden für das Himmelreich, gäbe es auf Erden keinen Krieg.
Christus widmen die Menschen des Westens mit Mühe zwei Groschen, doch dem Tempel des Teufels schenken sie ihr ganzes Vermögen und alle ihre Kinder!
Europa bekreuzige sich und kehre zurück auf den Weg Christi. Es bete zur Allheiligen Gottesmutter, es erinnere sich an die zwölf Apostel, und dann werden ihm die Schuppen von den Augen fallen. Dann wird es wieder so schön werden, wie es war vor tausend Jahren. Dann wird es wieder zum orthodoxen Europa werden. Dann wird sowohl es selbst glücklich sein und wir mit ihm. Dann werden die weinenden Völker Europas sich freuen, und alle zusammen werden wir Gott den ewigen Hymnos darbringen: Heilig, Heilig, Heilig der Herr Sabaoth, von Deiner Herrlichkeit sind Himmel und Erde erfüllt.  Amen.

Quelle: http://www.prodromos-verlag.de

[1] Übersetzt vom Kloster des Hl. Johannes des Vorläufers (Chania) aus dem Griechischen, der Textsammlung  Άγιος Νικόλαος Βελιμιροβιτζ, Μέσα από το παράθυρο της φυλακής ("Durch das Gefängnisfenster"), geschrieben während des 2. Weltkriegs, als der heilige Nikolaj von den Nazis eingekerkert und schließlich ins Vernichtungslager Dachau deportiert wurde. Verlag Orthodoxos Kypseli, Thessaloniki.  
 http://www.impantokratoros.gr/148278B8.de.aspx

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