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Παρασκευή, 14 Ιουνίου 2013

Die Suche nach der Warheit


 THEMEN ZUR ORTHODOXEN KATECHESE
 
Von P. Antonios Alevizopoulos
Dr. der Theologie und Philosophie
 DIE SUCHE NACH DER WAHRHEIT

Übersetzung: Sr. Matthaia ©Heiliges Kloster Pantokratoros
Die Frage nach der Wahrheit hat die Menschheit durch die Jahrhunderte hindurch beschäftigt; sie ist eine immer aktuelle Frage, die ihrer Natur nach die Menschen dazu führt, nach einer Antwort zu suchen. Die Philosophen, besonders die alten Griechen, stellten die Frage: „Was ist Wahrheit?“, und die meisten Menschen haben rational danach gesucht. Manche sagten, daß die Wahrheit eine Idee ist, ein „Prinzip aller Dinge“, der „erste unbewegte Beweger“ und nannten sie Gott.
Aber dieser "Gott", der Gott der Philosophen, kann nicht erlösen. Er berührt nur das rationale Vermögen des Menschen, und nicht den Menschen als Ganzes. Niemand kann in persönliche Gemeinschaft mit ihm gelangen, da er keine Person ist, sondern etwas Unpersönliches, ein universelles Bewusstsein, das blind handelt, oder so entfernt und transzendent ist, dass es kein Interesse am Menschen oder der Welt hat.

Es kann nicht bezweifelt werden, daß jeder Mensch guten Willens, Beweise für die Existenz Gottes entdecken kann, wenn er die Schöpfung untersucht und seine menschlichen Fähigkeiten nutzt. Jedoch wird er nur die Idee Gottes entdecken, aber nicht Gott selbst, die heilbringende Wahrheit.
Andere haben im Lauf der Jahrhunderte irdische Götzen und eine Vielzahl von Gottheiten geschaffen. Sie gründeten „göttliche“ Gesetze und Regeln und schufen Systeme von menschlich geschaffenen Kulten. Sie alle sind jedoch einfach nur ein Ausdruck des Menschen selbst, sie transzendieren nicht den geschaffenen Bereich; mit anderen Worten, sie offenbaren nicht den einen wahren Gott, der die geschaffene Welt transzendiert.
Wieder andere glauben, daß der Mensch von Natur aus Gott ist. Er muß einfach nur „sein wahres Selbst“ verstehen, nichts muß sich verändern, außer seiner Haltung gegenüber seinem „Göttlichen Selbst“, indem er jeden Gedanken verwirft, der ihn von seiner eigenen „Göttlichkeit“ unterscheiden könnte und die Existenz eines Gottes außerhalb seiner selbst und jenseits von ihm erkennen ließe.
Letztendlich kann solch ein Verständnis von Gott den Menschen aber nicht erfüllen. Er führt zu einer unendlichen Einsamkeit, die der menschlichen Natur entgegensteht. Der Mensch sucht von Natur aus Wärme, Liebe, Gemeinschaft mit anderen und nicht nur mit sich selbst. Ohne diese Dinge kann er nicht existieren. Das ist der Grund, warum er immer danach sucht. Er ist nicht befriedigt mit den von Menschen gemachten Entwürfen von Gott. Er will sich über die geschaffene Wirklichkeit erheben, über die Schöpfung hinaus, und den Sinn des Lebens in der Gemeinschaft mit dem ungeschaffenen und ewigen Gott suchen.

Christliche Wahrheit
Diese Leere, die im Menschen entsteht, der nach der rettenden Wahrheit sucht, wird von der Kirche gefüllt. Der Christ sucht nicht eine von Menschen geschaffene Wahrheit, eine rationale Wahrheit, eine Idee oder irgendein kosmisches Bewusstsein namens Gott.
Er sucht die Wahrheit, die die menschlichen Grenzen und die ganze Schöpfung transzendiert. Überdies sucht er Gott, der in persönliche Gemeinschaft mit ihm treten kann, in eine Gemeinschaft der Liebe, d.h. er such Gott, der eine Person ist.
Für den Christen hat die Erkenntnis Gottes eine andere Bedeutung. Es ist nicht nur ein Objekt der rationalen Annäherung oder ein unpersönliches Eintauchen in ein Prinzip des Universums, das jede persönliche Beziehung ausschließt. Die christliche Erkenntnis Gottes ist ein Geschehen der persönlichen Gemeinschaft zwischen Gott und dem Menschen, eine Gemeinschaft, die die ganze Existenz des Menschen betrifft und nicht nur degradiert ist auf seine rationalen Fähigkeiten.
Daher ist „Erkenntnis“ dem christlichen Verständnis nach nicht das Ergebnis rationaler Aktivität, getrennt von der Liebe; tatsächlich wird in der Heiligen Schrift dieser Begriff  benutzt, um die Vollendung der zwischenmenschlichen Gemeinschaft in der Ehe auszudrücken (Gen. 4,1). Eine solche Gemeinschaft hebt die Person des Menschen nicht innerhalb einer Art „kosmischem“ Prinzip auf, vielmehr beschützt sie diese! Durch diese Gemeinschaft transzendiert der sterbliche Mensch die Bedingungen der Geschöpflichkeit, d.h. des Geschaffenseins, und er nimmt teil am Leben des ungeschaffenen und ewigen Gottes.
Man kann jedoch diese Transzendenz nicht mit den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten erkennen, die notwendig auf den Bereich der geschaffenen Wirklichkeit beschränkt sind. Die Natur des Menschen selbst ist ein unüberwindliches Hindernis, das seinen Hinübergang oder seinen „Aufstieg“ zu Gott und seine Annäherung an Gott unmöglich macht. Ein ontologischer Abgrund, d.h. eine unüberbrückbare Kluft im Bezug auf das Wesen Gottes und des Menschen, trennt den Menschen von Gott. Der Mensch kann diesen Abrund nicht überschreiten.
Aber was der Mensch nicht zu tun vermag, das tut Gott aus Liebe zu seinem Geschöpf: Er „steigt herab“ oder vielmehr „er erniedrigt sich“, d.h. der nimmt die menschlichen Bedingungen an, er überwindet den Abgrund, er offenbart Sich selbst seinem Geschöpf und bietet ihm die Möglichkeit einer echten Gemeinschaft der Liebe und des Lebens an.
Die christliche Erkenntnis der Wahrheit, d.h. ewigen Lebens, ist und bleibt das große Geschenk unseres liebevollen Himmlischen Vaters. Es ist nicht das Ergebnis unserer menschlichen Bemühungen. Was Gott uns anbietet ist nicht abhängig von unseren Bemühungen. Dieses Geschenk ist ein freies Angebot und sollte immer dankbar angenommen werden. Niemand kann den Geber zwingen, seine Gabe anzubieten.
Darüber hinaus tut Gott dem Willen des Menschen keinen Zwang an. Er ließ ihm seine eigene freie Wahl. Er erlaubt ihm, mit seiner Liebe auf die Liebe Gottes zu antworten oder diese Liebe zurückzuweisen. Solch eine Wahl gehört nicht zum rationalen Bereich des Menschen, d.h. eine rationale Hinwendung zu Gott von Seiten des Menschen ist nicht genug. Der Mensch muß als Ganzer teilnehmen. Ein deutlicher Beweis der ganzheitlichen Hinwendung des Menschen zu Gott ist nötig, der seinen Kampf für eine geistliche Katharsis (Reinigung) einschließt, das Halten von Gottes Geboten. Ohne diese Grundvoraussetzung ist es unmöglich Gott zu finden:
„Verkehrte Gedanken trennen von Gott; wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Toren zurück. In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein, noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt. Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, er entfernt sich von unverständigen Gedanken und wird verscheucht, wenn Unrecht naht.“(Weish. 1,3-5).
Die freie Ausübung der göttlichen Tugenden führt den Menschen weg von der Autonomie. Sie handelt in der Sphäre der Liebe Gottes. Durch den Gehorsam und das Halten der Gebote Gottes demütigt der Mensch seinen Leib und seinen Geist, und erkennt, daß er aus sich selbst heraus den Pfad der wahren Erkenntnis Gottes weder beschreiten noch weitergehen kann. Sein ganzes Leben wird zu einem Ruf nach Gott. Gott entäußert sich dann und bietet dem Menschen die Gnade der Gotteserkenntnis an. Der Mensch wird dieser Gnade teilhaft, die ein Geschenk Gottes ist, und die die „ungeschaffene göttliche Energie“ genannt wird. Natürlich ist Gnade nicht identisch mit dem Wesen Gottes. Gottes Wesen bleibt unnahbar und unverständlich für den Menschen. Die Gnade jedoch entspringt dem Wesen Gottes, das deren Quelle ist. Daher ist sie nicht geschaffen sondern ungeschaffen. Deshalb bedeutet Gottes Entäußerung für den Menschen die wahre Erkenntnis Gottes, ewiges Leben und Erlösung. Dies ist das christliche Verständnis der Erkenntnis Gottes.
Um diese erlösende Erkenntnis zu erlangen, ist es für den Gläubigen nötig, sein „Haupt zu neigen“, damit er sich in Liebe dem barmherzigen Gott unterstellt. Aus diesem Grund betet der zelebrierende Priester während der Göttlichen Liturgie nach der Aufforderung „neigt euer Haupt vor dem Herrn“:
„Herr unser Gott, Du ließest die Himmel sich neigen, und bist herabgestiegen zur Erlösung des Menschengeschlechtes. Schaue herab auf Deine Diener und auf Dein Erbe. Denn Dir, dem furchtbaren und menschenliebenden Richter haben Deine Diener ihr Haupt geneigt und sich Dir unterworfen. Sie erwarten nicht Hilfe von Menschen, sondern harren Deiner Gnade und des sehnlichst erwarteten Heils. ..
Mit dem christlichen Verständnis der Wahrheit und ihrer „Erkenntnis“, bekommt das Leben des Menschen eine tiefere, eine wahre Bedeutung und eine ewige Bestimmung. Es genügt, daß der Mensch die „Erkenntnis“ Gottes als den größten Schatz seines Lebens betrachtet und daß er richtig danach strebt. Dann wird die Gnade Gottes ihn berühren und die Sehnsucht nach Gott wird so groß werden, daß nichts zwischen ihm und Gott stehen kann oder ihn von Gottes Liebe trennen kann:
 „Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Röm. 8, 35-39)
Dies ist der Pfad, dem die Heiligen Märtyrer der Kirche gefolgt sind; so heißt es in der Hymne der Kirche:
 „Euch, ihr ruhmreichen Martyrer, vermochten nicht Trübsal, noch Bedrängnis, nicht Hunger, noch Verfolgung, weder Geißelung, noch die Wut wilder Tiere, nicht Schwert noch drohendes Feuer von Gott zu trennen. Denn aus Liebe zu ihm mehr wie in fremden Körpern kämpfend, vergaßet ihr die Natur, den Tod verachtend…“

THE ORTHODOX CHURCHIts Faith, Worship and LifeRev. Antonios Alevisopoulos, Th. D. Ph. D.

 http://www.impantokratoros.gr/suchen-warheit.de.aspx

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