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ΚΗΡΥΓΜΑ ΖΩΝΤΑΝΑ ΑΠΟ ΤΗΝ Ι. Μ. ΑΓ. ΤΡΙΑΔΑΣ ΕΔΕΣΣΑΣ

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Τετάρτη, 12 Ιουνίου 2013

Themen zur Orthodoxen Katechese.Die Kirche


THEMEN ZUR ORTHODOXEN KATECHESE

Es ist eine traurige Tatsache, daß so viele Gläubige der Orthodoxen Kirche deren dogmatische Wahrheiten nicht kennen. Der Mangel an Kenntnis der göttlichen Lehren der Kirche ist nicht normal, obwohl viele glauben, daß alle Dogmen eine Sache der Spezialisten sei.
Wer Christ genannt werden will, muß auch mit all seiner Kraft nach dem Wissen streben. Es ist wahr, dass wir alle einer ständigen Katechese bedürfen. Um diesem heiligen Bemühen zu dienen, veröffentlichen wir kurze, klare und einfacheTexte, die das nötige Wissen über unseren Glauben enthalten.

DIE KIRCHE
 Von P. Antonios Alevizopoulos
Dr. theol. und Dr. phil.
Übersetzung: Sr. Matthaia ©Heiliges Kloster Pantokratoros
Die Kirche als der Leib Christ ist ein göttlich-menschlicher (theanthropischer) Organismus, d.h. eine zugleich unsichtbare und sichtbare Wirklichkeit. Die unsichtbare Dimension der Kirche bezieht sich auf die Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch und hat als Vorbild die Gemeinschaft der drei Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit. Mit der Erschaffung der Engel wurde die himmlische Kirche konstituiert; dieser Kirche wurde der Mensch hinzugefügt:
„Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten“ (Hebr12, 22-23)
Durch den Fall des Menschen zerbrach seine Gemeinschaft mit der himmlischen Kirche. Gott aber hat sein Geschöpf nicht verlassen, sondern er hatte das Heil des Menschen schon von Ewigkeit her geplant. Um die Rückkehr des Menschen in die Gemeinschaft mit Ihm vorzubereiten, wählte Gott „das auserwählte Volk Israel“, das das Urbild des neuen Israel, d.h. der Kirche war (Röm 9,7-8 und Gal 3,29).
Der Apostel Paulus spricht vom Geheimnis Gottes von Ewigkeit her, das den Menschen und den Engeln durch die Menschwerdung des Sohnes und Wortes Gottes offenbart wurde. Es war die Ökonomie des Geheimnisses, das Jahrhunderte lang von Gott verborgen war… um der vielfältigen Weisheit Gottes willen, gemäß seinem ewigen Plan, der durch Jesus Christus offenbart wurde um nun durch die Kirche erkannt zu werden. (Eph 3,9-11. vgl. Kol 1,26)
In Jesus Christus wurde die Kirche wieder hergestellt, Engel und Menschen um gemeinsam die Kirche zu bilden:
„Durch Dein Kreuz, o Christus,ist eine Herde entstanden,von Engeln und Menschen,und Eine Kirche.Himmel und Erde freuen sich.Herr, Ehre sei Dir“.
Die Einheit des Leibes der Kirche wird vom einen Haupt, von Christus aus, verwirklicht; „der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.“ (Eph 5,23). Diese Gemeinschaft zwischen Gott und dem Menschen hat einen absoluten Charakter, aus diesem Grund wird Gott im Alten Testament auch als eifersüchtiger Gott bezeichnet (Ex 1,20 und Dtn 5,9). Jeder Abfall des Volkes Gottes wird als Unzucht und Ehebruch bezeichnet (Ri 2,17 und Ez 6,9).
In der Kirche wurde die „Vereinigung“, d.h. die Sammlung der zerstreuten Kinder Gottes (vgl. Joh 11,52) vollendet – die Aufbau des einen Leibes unter dem Haupt: Christus; Er ist der Retter des Leibes. Christus hat die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos (Eph 5, 23-27).
„Mit der Reinigung im Wasser durch das Wort“ („im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Mt 28, 19) sind wir geheiligt und eingegliedert in den Leib unter dem einen Haupt, Christus; wir werden „eins“ in Christus“ (Gal 3,26-28).  Wenn wir also über die Kirche sprechen, meinen wir nicht einfach das Volk Gottes, ohne Christus, noch den Herrn, das Haupt, ohne den Leib. Wir meinen beide zusammen, das Haupt der Kirche, zusammen mit all seinen anderen Mitgliedern, den Christen. Der Heilige Geist, der am Pfingsttag auf die Kirche herabkommt, bleibt in ihr, er erneuert die Gläubigen und gliedert sie ein in den einen Leib Christi. Christus ist „der Erstgeborene von vielen Brüdern“ (Röm 8,29); in sich selbst versöhnte er alle mit Gott (2 Kor 5,18 und Kol1, 18-20).
Auf diese Weise verstehen wir, daß die Kirche als der Leib Christi mit dem Heil gleichgesetzt wird. In ihr geht die Beziehung zwischen Christus und dem Vater auf einen jeden von uns über: „Ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit. (Joh 17,23). Die Kirche ist nicht die Werkstatt für das Heil des Menschen, sondern das Heil selbst. Die „Sammlung“ der versprengten Kinder Gottes und ihre Eingliederung in die „Einheit“ der Kirche Christi ist nicht eine Sache von untergeordneter Bedeutung, sondern das Heilsgeschehen selbst (Joh 11,52). Man kann kein Christ sein noch sich selbst als Christen bezeichnen, ohne in den Leib Christi eingegliedert zu sein, was gleichzeitig die Kommunion (die Vereinigung) mit den Brüdern bedeutet (1 Kor 12,12-28). Das Heil eines jeden Menschen kann nicht die separate Sorge eines jeden Einzelnen sein, unabhängig von seiner Eingliederung in die Kirche und sein Leben in ihr. Wer sich in „Eigenliebe“ zurückzieht und in sich selbst eintaucht, in der Hoffung dadurch Erlösung in sich selbst zu finden, ohne Bezug auf die Person Jesu Christi und ohne die Eingliederung in Seinen Leib zu finden, der kann nicht als Christ betrachtet werden.
Die Kirche als der Leib Christi ist eine (Eph 4,4) und Christus ist nicht „geteilt“ (1 Kor 1,13). Man kann nicht mit Christus sein, wenn man nicht gleichzeitig mit den Brüdern in Christus ist. Deshalb ist Spaltung oder Schisma ein Verbrechen.
Die christliche Synaxis oder Zusammenkunft ist nicht einfach eine Versammlung von Christen, sondern eine Zusammenkunft, in der die Einheit des einen Leibes Christi zum Ausdruck kommt: die Einheit des Leibes mit dem Haupt. Deshalb ist immer dort, wo zwei oder drei versammelt sind, Christus, die ganze, Katholische Kirche. Sie müssen jedoch im Namen Christi versammelt sein (Mt 18,20).
Das bedeutet, daß diese Versammlung auch im Geiste Christi abgehalten werden muß, damit das Werk Christi ausgeführt werde, und nicht um im Namen Christi menschlichen Zielen zu dienen. Das Werk Christi war die Sammlung der zerstreuten Kinder Gottes „in einem“; es ist immer dort vollbracht, wo die Heilige Eucharistie als ein Akt der Einheit und nicht der Teilung gefeiert wird. Der Apostel Paulus, der sich auf diese Versammlungen „im Namen Christi“ bezieht, erklärt: „Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot…und sagte, „nehmt und esst…“ (1 Kor 11,23). „Denn wir, die vielen, sind ein Brot, ein Leib“, sagt der Heilige Paulus an einer anderen Stelle und setzt damit die Heilige Eucharistie mit der Rückkehr des Menschen in die Einheit der „einen Natur“, zum „Einssein in Christus“ gleich.
 Die Synaxis oder Zusammenkunft „im Namen Christi“, selbst wenn es sich nur um eine Versammlung von „zwei oder drei“ handelt, muß dann die Einheit der katholischen Kirche verwiklichen und ausdrücken und nicht ihre Teilung in kleine Gruppen und Fragmente, die keine Gemeinschaft untereinander haben. Diese Einheit in der Apostolischen Kirche reichte sogar so weit, alles gemeinsam zu besitzen: „Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam…und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen“ (Apg 4,32-33. 2,42). In einem solchen Treffen „im Namen Christi“ hatten Spaltungen und Trennungen keinen Platz. Aus diesem Grund rügt der Apostel die Korinther, weil es in ihren kirchlichen Versammlungen Spaltungen gab, ...ich höre, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt(1 Kor 11,18). Eine Versammlung von „zwei oder drei“ kann nicht „im Namen Christi“ stattfinden, wenn sie eine Spaltung oder eine Splittergruppe darstellt – selbst wenn diejenigen, die versammelt sind, behaupten, daß ihre Versammlung im Namen Christi stattfindet.
Darüberhinaus hat die Kirche ihre sichtbare Dimension. Jesus Christus selbst wählte seine zwölf  Jünger und nannte sie Apostel. Vor seiner glorreichen Himmelfahrt versprach Er ihnen „Kraft aus der Höhe“ (Lk 24,49. Apg 1,8) und er sandte sie aus, um das Reich Gottes zu verkündigen und diejenigen, die glauben würden, zu Jüngern zu machen, indem sie sie durch die Heilige Taufe in die Kirche aufnehmen würden (Mt 28,19). Dieses Versprechen wurde am Pfingsttag erfüllt, als der Kirche dreitausend Seelen hinzugefügt wurden (Apg 2,41).
Diese erste Kirche war eine konkrete Gemeinschaft und Gesellschaft; sie schloß die Ausübung der heiligen Tugenden Christi ein (1 Kor 11,1) und die Feier der Heiligen Eucharistie am Tag des Herrn war ihr Mittelpunkt. Sie enthielt ein gemeinsames Bekenntnis, das die Apostolische Lehre (Didache) war, das gemeinsame Gebet und die Gemeinschaft der Liebe, die, wie bereits erwähnt, so weit reichte, daß sie alles gemeinsam besaßen (Apg 2,42. 4,42). Wer auch immer an diesen Versammlungen teilnahm, war unter den Christen aufgenommen. Wer auch immer nicht teilnahm, wurde nicht als Christ betrachtet. In der Apostolischen Kirche gab es spezifische Strukturen: die Apostel, die Priester, die Diakone und andere Helfer, wie z.B. Timotheus, Titus und andere. Wenn schwerwiegendere Probleme in Bezug auf den Glauben entstanden, wurden sie in größeren Konzilen unter der Führung des Heiligen Geistes gelöst, wie es beim Apostolischen Konzil der Fall war, das in gewisser Weise „der Mund“ oder die Stimme der Kirche war (Apg 15,22-29, vgl. 1 Tim 3,15). Die Kirche, von der die Heilige Schrift erzählt, war sichtbar und konkret. Zu ihren Mitgliedern zählten Personen, die sehr schwach und sogar geistig krank waren, die zur Buße gerufen wurden, um nicht ausgestoßen zu werden (Mt 13,30. 1 Kor 5,11. Jud 12,23).
Die Orthodoxe Kirche hat immer jede Vorstellung bezüglich einer vermeintlichen „Kirche der Reinen“ (Katharoi) verurteilt und erklärt, daß die „Trennung zwischen Reinen und Unreinen“ „zur Zeit der Ernte“ vollzogen wird, bei der zweiten Ankunft Christi, und sicherlich nicht durch den Menschen; niemand darf solch eine Trennung vor dem Kommen des Herrn versuchen, denn in solch einem Fall wären die Kriterien und der Maßstab der Beurteilung menschlich und die Bewertung würde Fehlern unterliegen  (Mt 13,29-30).
Die Tatsache, daß es in der Kirche schwache Mitglieder gibt, bedeutet nicht, daß die ganze Kirche in die Apostasie gefallen ist. Als Moses auf dem Berg war und zu Gott sprach, fiel fast das ganze „auserwählte Volk“ vom Glauben ab; und doch blieb es für Gott Sein Volk, Er verwarf es nicht (Ex 32,1-8).
Die Kirche des Neuen Testaments, das neue Volk Gottes, ist nicht einfach eine Episode in der Geschichte, die sich zur Zeit der Apostel ereignete, sondern ein fortwährendes Ereignis, das sich bis zur Wiederkunft Christi erstreckt. Der Heilige Geist bleibt ewig in der Kirche und führt zur Wahrheit (Joh 14,16). Christus ist das Haupt der Kirche, und als das Haupt ist und bleibt er ewig vereint mit dem Leib. Er führt den Leib und wird nicht von ihm geführt. Auch deshalb kann die Kirche, der Leib Christi, niemals in die Apostasie fallen – nur einzelne Mitglieder können unabhängig werden und sich vom Leib trennen, in die Apostasie fallen und in den geistlichen Tod geleitet werden. Selbst Hirten der Kirche und „Sterne vom Himmel“ können in die Apostasie fallen, aber niemals die Kirche (Apg 20,30. 2 Thess 2,3. Offb 9,1. 1 Tim. 3,15). Es wird immer einen kleinen „Rest“ geben, einen Rest der Gläubigen, die mit dem Haupt vereinigt sind und die die Kirche sein werden; denn gemäß der Verheißung Christi werden selbst „die Pforten der Hölle“ sie nicht überwinden (Matth. 16,18).
Die Kirche ist also einzigartig und unsichtbar (Mt 16,18). Sie besteht zu allen Zeiten und ist die „Säule und das Fundament der Wahrheit“. Die Wahrheit ist auf die Kirche gegründet und nicht die Kirche auf die Wahrheit. Die Kirche ist die Wahrheit, weil ihr Haupt Christus, d.h. die Wahrheit ist (1 Tim 3,15. Joh. 6). Ohne Christus gibt es keine Kirche (Mt 16,18) und ohne die Kirche gibt es keine Wahrheit (1 Tim 3,15).
Da die Kirche auch eine sichtbare Realität ist, existiert sie durch die Jahrhunderte und ist durch sichtbare Zeichen und Kennzeichen zu erkennen. Diese äußeren Zeichen bestimmen die Identität der Kirche Christi und unterscheiden sie von selbsternannten „Kirchen“ und Häresien.
Diese Kennzeichen sind die beständige und ununterbrochene Kontinuität der Kirche im Glauben, der Organisation und Leben im Einklang mit dem Willen Christi und der Praxis der Apostel. Der sichtbarste Fokus der Kontinuität der Kirche ist die Apostolische Sukzession. Hier haben wir nicht eine willkürliche Handlung, die beschlossen und später durchgesetzt wurde. Die Apostolische Sukzession hat ihren Ursprung im göttlichen Willen, wie es in der Heiligen Schrift zum Ausdruck gebracht wird. Schon vor dem Pfingsttag wird das Amt des Apostels von der betreffenden Person unterschieden. Die Apostel sind dabei Matthias zu wählen, um das Bischofsamt des Judas zu übernehmen, in Übereinstimmung mit der Prophezeiung des Alten Testaments (Apg 1,26. Ps 108,8). Das beweist, daß es in der Kirche den Dienst des Bischofs gibt, für das die Apostel geeignete Gläubige wählten und ihnen durch die Weihe das Geschenk des Priestertums übermittelten (1 Tim 4,14. 2 Tim 1,6). Und sie gaben ihnen das Gebot, Hirten der Ortskirche zu sein und in jeder Stadt Priester und Diakone zu weihen, in der Weise, wie es ihnen gezeigt worden war (Apg 14,23. 2 Tim. 2,2. 1 Tim. 3,8-12).
 All diese Hirten standen in einer ununterbrochenen Apostolischen Sukzession, die die Garantie und die Zusicherung der Bewahrung der Reinheit der Apostolischen Lehre und des einen Sinnes war „dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig(Phil 2,2). Die Orthodoxe Kirche hat all diese Kennzeichen und Merkmale der Apostolischen Kirche: die Apostolische Lehre und die gesamte hierarchische Struktur der ersten Kirche, die Apostolische Lehre und den Apostolischen Geist.
Die Orthodoxe Kirche kennt zwei verschiedene Ausdrücke der katholischen Kirche an einem bestimmten Ort: das klösterliche Gemeinschaftsleben und die Pfarrgemeinde. Im orthodoxen Kloster ist die erste Form der Kirche unverändert erhalten geblieben, wie es in der Apostelgeschichte beschrieben wird, einschließlich des gemeinsamen Besitzes (Apg 2, 42-47).
Die Heilige Eucharistie in der Pfarrgemeinde verwandelt die Gemeindeversammlung in die katholische Kirche (1 Kor 10, 16-17) und gibt dem Begriff „Pfarrgemeinde“ eine tiefere Bedeutung, die über die rein geographische Bedeutung hinausgeht. Denn die Versammlung „in der Kirche“ (1 Kor 10, 16-17) ist Christus und deshalb findet man dort die katholische, d.h. die umfassende Kirche. Dies bedeutet die innere, nicht äußere oder geographische Katholizität. Der Apostel Paulus weist darauf,  wie wir bereits erwähnt haben, in 1 Kor 11, 18-23 hin, wenn er schreibt: „Zunächst höre ich, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt …oder daß ihr die Kirche Gottes verachtet…denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch.
Der Begriff Kirche wird hier in einem dynamischen Sinn verwendet und wird mit den Zusammenkünften der Christen von Korinth gleichgesetzt, die zusammenkommen um die Heilige Eucharistie zu feiern. Jedes Mal, wenn sich die Christen eines Bezirkes (Gemeinde) in dieser Absicht versammeln, wird diese Versammlung zur Kirche; hier ist die ganze Kirche, und nicht nur ein Teil von ihr (vgl. Röm 16,23).
 Die Katholizität einer Pfarrgemeinde zeigt sich auch in der Tatsache, daß sich das ganze Leben der Gläubigen innerhalb ihrer Grenzen ereignet. Es gibt Priester, die zum kanonischen orthodoxen Bischof der Gegend gehören, die die Gegenwart Christi im liturgischen Leben und die Einheit der Gläubigen untereinander und mit dem Haupt der Kirche garantieren. In der Gemeinde werden die Heilige Taufe, die Heilige Salbung und alle Heiligen Sakramente feierlich gespendet. Hier versammeln sich die Gemeindemitglieder „in der Kirche“ (…); durch die Gemeinde gehört jedes Mitglied zur katholischen (umfassenden) Kirche. Die Gemeinde, ebenso wie ein Kloster, ist nicht ein Teil der Kirche, sondern die ganze Kirche, denn ihre Katholizität ist innerlich bestimmt.
Die Gemeindemitglieder sind dazu aufgerufen, in ihrem täglichen Leben die Erfahrung des einen Leibes durch die Teilnahme an der Heiligen Eucharistie zu verwirklichen; das wird auch in der Ermahnung am Ende der Göttlichen Liturgie angedeutet: „Lasst uns in Frieden scheiden.“ Die tiefe Einheit und der Frieden des einen Leibes und des einen Geistes, der einen Hoffnung, des einen Herrn, des einen Glaubens, der einen Taufe und des einen Gottes und Vaters aller (Eph 4,4-6) muß im Alltag der Gläubigen in die Praxis umgesetzt werden. Jedem von ihnen wurden verschiedene Charismen gegeben. So hat jeder seine eigene Aufgabe im Leib der Kirche und nutzt sein Charisma für die Erbauung der anderen Mitglieder und des ganzen Leibes. Sie wurden nicht gegeben, um egoistisch verwendet zu werden (1 Kor 23,7-27. 14,12,26). Sie dürfen nicht von den Brüdern isoliert werden, sie müssen ihre Gaben zum Wohle und zur Erbauung des Leibes nutzen (Mt 24,45-51, 25,14-30. 1 Petr 4,10-11). Diese Möglichkeit zum Geben wird zur Wirklichkeit, wenn das ganze geistliche Leben eines jeden Gläubigen mit der besonderen liturgischen Zusammenkunft als ihrem Zentrum ausgeübt wird, in die es harmonisch eingegliedert ist.
Leider funktionieren in den größeren Städten die großen Gemeinden mit vielen Gemeindemitgliedern nicht mehr im Rahmen des „Einsseins in Christus“ und „Einssein unter einander“. Das ist eine Angelegenheit, mit der die Kirche sich auseinandersetzen und andere Strukturen suchen muß. Aber unabhängig davon welche Strukturen auch immer gesucht werden müssen, sie müssen die grundlegenden Elemente der Apostolischen Oranisation der Kirche wahren und dürfen nicht Schöpfungen menschlicher Vorstellung, noch menschlicher Methoden sein, und vor allem dürfen sie nicht Kriterien und Modelle „dieser Welt“ bedeuten – etwas, das die Säkularisation der Kirche bedeuten würde.
Die gesamte organisatorische Struktur der Apostolischen Kirche hat die Göttliche Eucharistie zum Mittelpunkt und gewährleistet die Kontinuität der Authentizität der Kirche, die kontinuierliche Gemeinschaft und Einheit mit dem Haupt, Christus, denn Er ist es der „allzeit gegessen doch nie aufgezehrt wird“, wie es in einem der Gebete der Göttlichen Liturgie heißt. Das bedeutet, daß die neuen Strukturen nicht aus der Gemeinschaft mit dem Bischof getrennt werden dürfen und Priester, die in Einheit mit dem Bischof sein müssen, als Hirten haben müssen. Denn der Bischof ist das Bild Christi und steht an dessen Stelle und die Priester, die vom Bischof geweiht werden, stehen für die Versammlung der Apostel.
Ignatius von Antiochien, ein Bischof der urchristlichen Kirche, der die obengenannten Aussagen macht, unterstreicht die Einheit der Kirche mit den Worten, daß überall dort, wo der Bischof ist, die Menge der Gläubigen sein muss; man kann die Heilige Eucharistie doch nicht außerhalb der Einheit mit dem Bischof feiern.
In der Gemeinschaft mit dem Bischof bleibt die Einheit mit der ganzen Kirche gewahrt. Jeder Bischof muss zur lokalen Bischofssynode gehören, die von allen anderen Bischofssynoden der Orthodoxen Kirche auf der ganzen Welt anerkannt wird.
Gemäß der frühchristlichen Tradition wurden die lokalen Synoden unter dem Vorsitz der Bischöfe der Hauptstadt einer Nation gehalten und auf diese Weise wurden die selbstverwalteten Orthodoxen Kirchen geschaffen (Patriarchate, Erzdiözesen, Metropolien). Durch eine mehr allgemeine Entscheidung und Anerkennung in der Orthodoxen Kirche ist das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel dasjenige, das den „Ehrenprimat“ unter den selbst verwalteten Orthodoxen Kirchen innehat, und der Einheit und der Zusammenarbeit aller Orthodoxen Kirchen dient.
Alle Orthodoxen Kirchen sind eins im Glauben und Gottesdienst und bewahren die urchristlichen hierarchischen Strukturen. Wenn äußerst schwerwiegende Fälle eintreten sollten, die eine Bedrohung für den Glauben und das Leben der Kirche darstellen, werden sie von den lokalen oder allgemeinen Synoden oder Konzilien behandelt.
Die gesamte organisatorische Struktur der Kirche basiert auf der Eucharistischen Liturgie. Aus diesem Grund gibt es keine pyramidale hierarchische Struktur. Der Ökumenische Patriarch ist in Beziehung mit den anderen Vorsitzenden der Ortskirchen und generell mit allen Bischöfen, der erste unter Gleichen, primus inter pares.
 THE ORTHODOX CHURCH Its Faith, Worship and Life
Rev. Antonios Alevizopoulos, Dr. theol., Dr. phil.
 http://www.impantokratoros.gr/die_kirche.de.aspx

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